Ein Paradies für Wildbienen

Sie sind gern gesehene Gäste auf dem Balkon und im Garten: Wildbienen. Es gibt über 580 Arten allein in Deutschland – die meisten davon leben als Einzelgänger. Anders als die Honigbiene sind die Bestände der Wildbienen allerdings gefährdet. Tun wir was dagegen – zum Beispiel mit diesen vier Tipps für Ihr Wildbienenparadies.

Ein Paradies für Wildbienen

Tipp 1: Kräuter, Kräuter, Kräuter!

Bienen lieben Kräuter! Ob Majoran, Thymian, Oregano, Rosmarin, Waldmeister oder Echter Lavendel – die intensiv duftenden Pflanzen sind nicht nur für die Küche eine Bereicherung, sondern – wenn man sie zur Blüte kommen lässt – auch für die heimischen Wildbienen. Für Sie getestet: Majoran scheint ganz weit oben auf der Speisekarte zu stehen. Pflegt man die Kräutertöpfchen oder -stämmchen ein wenig und sorgt für Frostschutz im Winter, halten sie oft sogar mehrere Jahre durch.

Tipp 2: Bunt und bienenfreundlich

Sie haben die schönsten Blüten auf dem Balkon – aber die Wildbienen finden ihren Weg nicht zu Ihnen? Das könnte daran liegen, dass viele moderne Züchtungen nur dem Auge und weniger den summenden Besuchern gefallen. Achten Sie beim Kauf auf ungefüllte Varianten und fragen Sie im Zweifel im Gartencenter nach. Besonders viele Besucher schauen vorbei, wenn Sie in jeder Jahreszeit mit bienenfreundlichen Leckerein aufwarten: Im Frühling locken z.B. Krokusse, Brombeeren und Waldstorchschnabel die ersten Bienen hervor, im Sommer begeistern Ringelblumen, Studentenblumen und Kosmeen, während im Herbst unter anderem Heidekraut und Astern für Stärkung sorgen. 

Weitere bienenfreundliche Pflanzentipps für jede Jahreszeit finden Sie übrigens unter anderem bei der Organisation „Deutschland summt!“ (deutschland-summt.de), der Dachorganisation von „Hannover summt!“, bei der sich auch meravis fürs Bienenwohl engagiert. Auf einem Tiefgaragendach in Davenstedt summt meravis-Bienenvolk munter umher und sorgt sogar für waschechten meravis-Honig.

Tipp 3: Häusle bauen

Für Bienen und andere Insekten kann es in unseren Städten ganz schön gefährlich werden. Denn oft fehlen hier die Versteck-, Nist- und Übernachtungsmöglichkeiten, die das Landleben in Hülle und Fülle bietet, z.B. in Form von leeren Schneckenhäusern und Totholz. Abhilfe schaffen sogenannte Bienenhotels, die man in allen Größen und Formen zum Beispiel im Baumarkt findet. Doch Achtung: Gut gemeint ist nicht immer gut gemacht. Oft sind die Baumarkt- und Gartencenter-Modelle von schlechter Qualität, splittern leicht, sind schlecht oder gar nicht zu reinigen oder bieten einfach nicht die Eigenschaften, die die Bienen brauchen. Besser ist es, sich vorab zu informieren und ein Bienenhotel selbst zu bauen. Fundierte Informationen gibt es zum Beispiel hier:
https://www.wildbienen.info/artenschutz/nisthilfen_01.php

Tipp 4: Kühle Drinks nicht vergessen!

Wer schwer arbeitet, der hat auch mal eine Pause verdient, oder? Gerade im Hochsommer, wenn die Hitze über dem Asphalt flimmert, haben es städtische Insekten besonders schwer. Denn um ihre Brut zu versorgen, müssen sie jeden Tag schwer schuften – aber Wasser ist im Sommer knapp. Daher lieben Bienen und andere Insekten es besonders, wenn sie neben Pollen und Nektar gleich auch eine kühle Erfrischung auf Ihrem Balkon finden. Dafür einfach eine oder zwei flache Schalen mit frischem Wasser – möglichst im Schatten – bereitstellen. Tonscherben, Kork oder Steine in der Schale ermöglichen es den Tieren, sicher zu landen bzw. im Notfall schnell wieder aus dem Wasser zu klettern. Übrigens: Glasmurmeln sind dafür nicht so gut geeignet, da sie wie ein Brennglas wirken und die empfindlichen Besucher verletzen können.

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